Schriften, Texte von Uta-Maria Freckmann


Unfall-Analyse

In dem folgenden Text benutze ich die Bezeichnung „göttliche Ordnung“. Vorab würde ich gerne erklären, was ich darunter verstehe. Eine göttliche Ordnung stellt sich meines Erachtens nach ein, wenn man sich damit beschäftigt nach Weisungen und Geboten zu leben, wenn man auf den Schöpfungs-Erhalt achtet, gut mit den Ressourcen der Erde umgeht und positives Denken übt. So zu werden, wie wir als Seele geschaffen wurden und von unserem Schöpfer gedacht sind, ist das Ziel dieser Ordnung. Auch durch Zeiten zu gehen, die einen sehr fordern und schmerzhafte Prozesse mit sich bringen, kann dazu gehören, weil all das am Ende zu einer göttlichen Ordnung hinführen kann. Als Mensch hat man oft keine Übersicht über das große Ganze und kann innerhalb von Abläufen keinen rechten Sinn erkennen. Sicherlich gibt es noch weitere vertiefende Erklärungen zur göttlichen Ordnung, die außerhalb meines Erfahrungsschatzes liegen.

 

Unfälle haben zumeist einen Sinn 

Unfälle (oder oft auch Krankheiten) bringen Botschaften der Seele mit sich und werden verursacht, um auf etwas aufmerksam zu machen. Zumeist sind Gedanken beteiligt, die gegen die göttliche Ordnung verstoßen, so dass man schauen sollte was man gerade gedacht hat. Oft ist das Maß voll, man hatte schon öfter Gedanken die eher destruktiv sind und soll in Zukunft aufmerksamer sein. Dann können Unfälle geschehen, um die Aufmerksamkeit auf ein Thema zu lenken, weil jetzt Bewusstwerdung nötig wird. Gegen die göttliche Ordnung verstößt auch, wenn man sich selbst mindert oder innerlich schlecht behandelt. Daher ist es hilfreich, sich sofort nach einem Unfall Fragen zu stellen, um entweder seine Haltung zu überdenken, oder folgerichtige Veränderungen einzuleiten. Die Ursachen müssen ernst genommen werden, damit zukünftig die göttliche Ordnung wieder hergestellt wird und weitere Unfälle ausgeschlossen werden können. Oft braucht man Zeit, um Ursachen bewusst zu machen, aber jeder Unfall, jede Krankheit soll uns dienen. Weil man dafür Muße braucht, wird man manchmal ruhig gestellt, kann sich nicht bewegen, oder muss sogar im Krankenhaus liegen und sich ausruhen, was sehr hilfreich sein kann, wenn man die Situation annimmt und in die Analyse geht. Die folgenden Fragen sollen helfen, die Ursachen bewusst zu machen.

 

 

Letzter Gedanke

Diesen letzten Gedanken zu analysieren kann helfen, die Ursachen für den Unfall herauszufinden. Zumeist sind diese Gedanken schon öfter unbewusst in uns aufgetaucht, ohne dass sie zurechtgewiesen oder kommentiert wurden. Ein Gedanke, der unkommentiert stehen gelassen wird, gilt als zugehörig und beeinflusst Psyche und Körpersystem ungünstig wenn er gegen die göttliche Ordnung gerichtet ist. Lehnt man einen destruktiven Gedanken ab und erkennt ihn als Einrede, hat man diesen Kreislauf durchbrochen. Es hängen oftmals negative Energien an den Gedanken die einen beeinflussen sollen, oder man ist mit etwas nicht im Reinen.

Fragen dazu:

Was war der Gedanke, den man kurz vor, oder während des Unfalls hatte?

Mit welchem Thema hat man sich gerade beschäftigt?

 

 

Konversions-Unfälle (Unfall als Ausrede)

Manchmal gibt es Situationen, aus denen man schon lange aussteigen wollte, man war dazu aber nicht in der Lage. Man scheut sich Veränderungen einzuleiten, die den inneren Impressionen entsprechen, man ist unglücklich, unzufrieden, sinnt auf Abhilfe, tut aber nichts. Das Unterbewusstsein registriert das und sucht nach Lösungen, um die Situation zu einem Ende zu bringen, es wird aktiv, indem die Situation eskaliert, oder man krank wird, z.B. durch einen Unfall. Man wird dann beispielsweise nach einem Unfall aus einem ungeliebten Arbeitsplatz entlassen, oder man tritt einen Besuch oder eine Verpflichtung nicht an, weil man eigentlich gar keine Lust dazu hatte (wenn man ehrlich zu sich ist).

Fragen dazu:

Was wollte man längst verändern, hat es aber nicht umgesetzt?

Was hat man ausgesessen?

 

 

Unfallursachen, Symbolik

Die Symbolik spielt eine große Rolle - linke Körperhälfte weibliche Rollen, rechte Körperhälfte männliche Themen (z.B. Unterwürfigkeit versus Dominanz; Nähe-Distanz; fehlende Handlungen und Reaktionen; Ohnmacht-Machtstreben; nicht für sich einstehen können; Selbsterhöhung versus Selbsterniedrigung; Helfersyndrom und Übereifer; Perfektionismus und falscher Ehrgeiz). Unfälle verursacht durch Tiere können in einem spirituellen Kontext darauf hinweisen, dass man sehr viele innere Widerstände gegen die Impressionen der höheren Seele hat (niederes Selbst, Ego versus höheres Selbst). Nun wäre es beispielsweise sinnvoll zu schauen, wann man innere Impulse übergangen, oder sie ignoriert und ausgesessen hat, so dass Blockaden entstehen konnten. In diesem Fall hilft es, längst fällige Entscheidungen zu treffen, Situationen hinter sich zu lassen, oder sich aus schädlichen Lebensfeldern (auch Menschen) zu befreien.

Fragen dazu:

An welchem Ort ereignete sich der Unfall?

Welche Körperteile sind beteiligt?

Welche Personen, Dinge, Tiere waren involviert?

 

 

Genauer Ablauf

Der exakte Ablauf des Unfalls lässt ebenfalls so manches offenbar werden. Wut, Ärger oder Schuldgefühle sind beispielsweise mächtige Ursache-Faktoren für Unfälle, denn diese Energien wollen sich entladen und ziehen andere Personen an (z.B. in Autos), die in Resonanz mit diesen Energien stehen. Sich vornehmen niemals emotional aufgewühlt mit dem Auto zu fahren, wäre hilfreich, um zumindest Auto-Unfälle zu verhindern.

Fragen dazu:

Was hat man vorher getan, womit war man beschäftigt?

Wie geschah der Unfall, was ging voraus?

 

 

Emotionalität und Gefühle

Emotionalität im Allgemeinen (starke, gebündelte Gefühle) ist ein schlechter Begleiter, dazu gehören auch unbewusste und verdrängte Emotionen wie Wut oder Frust. Alles ruhig betrachten und sich damit auseinandersetzen bringt langfristig eine Lösung, um Unfälle zu verhindern. Gefühle, die während oder kurz vor dem Unfall präsent waren sind ein guter Wegweiser, in welche Richtung einen die Analyse weisen soll.

Fragen dazu:

Welche Gefühle hatte man vor dem Unfall oder währenddessen?

War man emotional aufgewühlt?

Hatte man Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen?

 

 

Interaktionen mit Personen

Welche Personen in den Unfall involviert waren, gedanklich oder durch Anwesenheit, kann ebenfalls wichtige Hintergründe aufzeigen. Ungeklärte Konflikte, die immer wieder im Kopf gewälzt werden, rutschen gern ins Unterbewusste und "gären" dort vor sich hin.

Fragen dazu:

Ist man mit den Beteiligten im Reinen, oder gibt es etwas zu klären?

Kann man irgendwo Frieden schaffen, durch das Ansprechen von Konflikten?

Muss man seine Haltung zu einem Geschehen verändern?

 

 

Die Botschaften hinter den Verletzungen

„Bevor man geheilt werden kann, sollte man sich fragen, ob man bereit ist die Dinge aufzugeben, die einen krank gemacht haben.“ Dieser Sinnspruch (von Unbekannt) bringt es auf den Punkt. Man kann sich fragen, welche Botschaft hinter dem Unfall, der Krankheit oder der Verletzung stehen könnte. Wenn man bereit ist zur Bewusstwerdung kommt immer Hilfe von oben, denn alles was geschieht, soll einem dienen und längst nötige Veränderungen einleiten helfen. Werden Botschaften nicht angenommen oder ignoriert, kann es sein, dass in der Folgezeit noch drastischere Maßnahmen ergriffen werden, um den Menschen wieder in Balance zu bringen. Somit ist jeder Unfall, jede Krankheit eine Chance Veränderungen einzuleiten und wieder in die göttliche Ordnung, in den Schöpferstrom einzutauchen. Sollte man keinesfalls Zusammenhänge finden und die Ursachensuche bleibt ergebnislos, kann es sein das Karma sich erfüllt. In diesem Fall ist Akzeptanz wichtig und eine Haltung der Annahme. Nichts was geschieht ist sinnlos, alles soll helfen und unterstützen die Lebensaufgaben zu meistern.

 

Sinnspruch

Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich." "Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben", sagte der Körper.

von Ulrich Schaffer, Schriftsteller

 

© Uta-Maria Freckmann 2019

 

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